Pressemitteilung

Digitalisierung an Schulen

Gestern, 26.11.2019 besuchte Aminata Touré die Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt. Gemeinsam mit Direktorin Dagmar Drummen sprach sie über Digitalisierung an Schulen.
Dazu sagt die für den Kreis Neumünster/Boostedt zuständige Abgeordnete der Landtagsfraktion von Bündnis 90/die Grünen, Aminata Touré:
„Der digitale Wandel ist in vollem Gange und wird die Art wie wir leben, kommunizieren und arbeiten grundlegend verändern. Wir müssen Schüler*innen und Lehrer*innen dabei unterstützen im digitalen Zeitalter zu bestehen. Dabei geht es nicht nur darum, ihnen praktische Fähigkeiten wie Programmieren beizubringen, sondern sie auch auf dem Weg zu selbstbewussten, kritischen und reflektierten Mediennutzer*innen zu begleiten.
Das Lernen mit digitalen Medien bietet auch die Chance, individueller auf die einzelnen Schüler*innen einzugehen und den Unterricht zu gestalten. Damit das funktioniert, brauchen wir nicht nur die nötige digitale Infrastruktur wie Glasfaseranschluss und Computer, sondern auch Angebote, um Lehrer*innen und Schüler*innen im Umgang mit modernen Technologien zu schulen. Mit dem Glasfaserausbau, den Erfahrungen der digitalen Modellschulen und den Mitteln aus dem Digitalpakt legen wir den Grundstein für die digitale Schule der Zukunft.
Im Gespräch wurde mir deutlich, dass Digitalisierung nicht pauschal der Heilsbringer, sondern ein Mittel zum Zweck ist. Richtig umgesetzt kann sie den Unterricht jedoch ungemein bereichern. Besonders beeindruckt hat mich das Engagement der Lehrkräfte vor Ort, die sich regelmäßig zu dem Thema weiterbilden.
Insbesondere bei Themen wie Cybermobbing und Hate Speech im Netz bedarf es eines wachsamen Auges und kompetenter Lehrkräfte, um die Schüler*innen zu schützen und selbstzuermächtigen.
Die Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt ist in Sachen Digitalisierung schon auf einem guten Weg: Die Schule ist „kreidefrei“, verfügt über 64 mobile Tablets, hat überall WLAN, ist ans Glasfasernetz angeschlossen und die Lehrkräfte bilden sich regelmäßig weiter. Gespannt seien Frau Drummen und ihr Team, welche neuen Möglichkeiten sich durch den Digitalpakt noch ergeben werden.“

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