Pressemitteilung

„Gleichstellung ohne Wenn und Aber“

Zu dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig zur Stärkung der Gleichstellung bei der Besetzung von Aufsichtsräten durch die öffentliche Hand sagt die frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Aminata Touré:
„Ich freue mich über das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig zur Gremienbesetzung. Es macht deutlich, dass Gleichstellung nicht vor privatrechtlich organisierten Gesellschaften Halt macht. Wenn von öffentlicher Hand Gremien zu besetzen sind, dann gilt das Gleichstellungsgesetz – ohne Wenn und Aber. Vier Männer und eine Frau, das ist keine paritätische Besetzung.
Jetzt muss nachgebessert werden. Die Fraktionen im Husumer Rathaus können sich nicht einfach darauf zurückziehen, dass sie keine Frau gefunden haben. Man(n) muss sich bemühen, suchen und motivieren. Die Grünen haben auch für diese Gremienwahl Frauen vorgeschlagen und gezeigt, dass es möglich ist. Leider wurden sie nicht gewählt. Warum soll es den anderen Parteien nicht auch gelingen, Frauen aufzustellen?“

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